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SV Kornwestheim Fußball: Spielberichte der Ersten

Der SVK ist Meister, Kornwestheim gratuliert

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Kornwestheim - Markus Fendyk hat noch am Sonntagabend zum Handy gegriffen und eine Kurznachricht versendet. „Ich habe Sascha Becker natürlich zum Aufstieg gratuliert“, sagt der frühere Kornwestheimer Fußballtrainer.

Unter seiner Ägide hatte der SVK in den Jahren 2014 und 2017 ebenfalls den Sprung in die Landesliga geschafft. Zwar habe er mit seinem Nachfolger nur sporadisch Kontakt. „Aber natürlich freue ich mich, dass er das geschafft hat.“

Die Kornwestheimer haben am Sonntag mit einem 1:1 beim FV Löchgau 2 endgültig die Bezirksligameisterschaft und den Aufstieg fixgemacht. Viele Spieler kennt Fendyk noch aus seinen acht Jahren an der Seitenline des SVK: Akteure wie Mike Wolf, Stefano Nicolazzo oder Timo Stahl, die nun auch wichtige Rollen im Kampf um den Titel gespielt haben. Doch Fendyk, der mittlerweile den TSV Grünbühl in der Kreisliga A 1 trainiert, freut sich nicht nur für seine ehemaligen Weggefährten. „Es ist auch wichtig für die Region hier. Die Landesliga ist das, was der Verein schon immer angepeilt hat.“

Doch was genau hat er Sascha Becker denn eigentlich geschrieben? „Ich habe ihm gesagt, dass er jetzt die Freude aufrecht erhalten und den Moment genießen soll“, so Fendyk.

Einer, der mit dem Verein Zeit seines Funktionärsdaseins in Richtung Landesliga geblickt hat, ist Abteilungsleiter Uwe Sülzle. „Die Mannschaft hat es verdient“, sagt er und hebt dabei vor allem die Teamstärke und die Kameradschaft hervor – Werte, die der Kader während der gesamten Runde auch nach außen transportierte. Jüngst hatte auch Mittelfeldspieler Timo Stahl im Gespräch mit unserer Zeitung den Teamgeist als entscheidenden Faktor für das gute Kornwestheimer Abschneiden genannt. Sülzle ergänzt: „Natürlich gibt es auch ein paar starke Einzelkönner. Aber auch ein Dominik Janzer trifft eben nicht von alleine.“

39 von 89 Kornwestheimer Toren gehen vor dem abschließenden Spieltag auf das Konto des SVK-Stürmers. Kein Wunder also, dass der Sportverbandsvorsitzende Marcus Gessl dem Angreifer einen gehörigen Anteil am Erfolg zuschreibt. „Ich denke, dass er mit ausschlaggebend war“, so Gessl, der auch noch die Leistung von Torhüter Louis Wolf hervorhebt. Der Verbandsboss freut sich über den Aufstieg und hofft, „dass sich der SVK jetzt in der Landesliga etablieren kann“. Darüber hinaus sei er gespannt auf den Kader für die kommende Saison.

 

Der steht allerdings bereits so gut wie fest. Fast alle Spieler bleiben Coach Sascha Becker erhalten – auch viele, mit denen Daniel Biedermann einst als Kapitän noch zusammengespielt hat. „Glückwunsch zur ganzen Saison“, sagt der ehemalige Innenverteidiger und heutige Trainer der zweiten SVK-Mannschaft, „der Aufstieg ist mehr als verdient.“ Er drücke die Daumen, dass es in der Landesliga diesmal besser funktioniere. Das vergangene Gastspiel endete nach nur einer Saison mit dem direkten Wiederabstieg. Wenn es nach Biedermann geht, solle daran aber erst mal niemand denken. „Die Jungs sollen jetzt feiern, da wissen sie, was sie zu tun haben.“ Und bei der gemeinsamen Abschlussfahrt nach Mallorca werde er sich davon auch persönlich überzeugen.

Zu guter Letzt kommen auch Glückwünsche aus der Stadtverwaltung: „Der Mannschaft, dem Trainer und dem Verein gilt zuerst mein herzlicher Glückwunsch zum Wiedereinzug und Aufstieg in die Landesliga“, lässt Oberbürgermeisterin Ursula Keck wissen. Sie freue sich sehr für den SVK. „Die sympathische Mannschaft hat in der vergangenen Saison mit großer Euphorie und Begeisterung erstklassige Ergebnisse erzielt.“ Dieses Spielgefühl, die tollen Resultate und den Zusammenhalt wünsche sie dem Team auch für die kommende Saison.

 

Foto: Horst Dömötör
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