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SV Kornwestheim Fußball: Spielberichte der Ersten

Trainerschulung Jugend

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Am vergangenen Samstag haben die Jugendtrainer des SVK eine interne Trainerschulung mit dem DFB- A-Lizenz-Inhaber Stephen Perri durchgeführt

Egal ob Toni Kross, Xavi Hernandez oder Andrea Pirlo – eines haben alle drei gemeinsam. Allerdings ist dies nicht die ultimative Geschwindigkeit eines Timo Werner oder atemberaubende Dribblings à la Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi.

Aber alle drei Spieler eint die Fähigkeit das Spiel „lesen“ zu können. Schaut man sich Spielszenen von ihnen an, hat man das Gefühl die Spieler sind mit einem 360°-Rundumblick ausgestattet und wissen jederzeit wo der nächste freie Mitspieler positioniert ist. Ähnlich wie ein guter Schachspieler sind sie dem Gegner immer einen Schritt und eine Aktion voraus.

In der heutigen Trainingswissenschaft wird diese Fähigkeit als „Spielkompetenz“ bezeichnet. Dem sichtbaren Teil, der eigentlichen Handlung (z.B. einem Pass) sind drei Teilprozesse (Wahrnehmen, Verstehen, Entscheiden) vorgeschaltet. Diese laufen permanent im Kopf eines Spielers ab und sind für den Außenstehenden nicht sichtbar und trotzdem entscheidend für den Erfolg einer Handlung.

Und genau mit diesem Thema haben sich die Jugendtrainer der SVK-Fußballer am vergangenen Wochenende beschäftigt. 

Wie lassen sich diese Fähigkeiten schon im Kinder- und Jugendfussball trainieren?

Zusammen mit dem hauptamtlicher Sportlehrer der Kindersportschule und DFB-A-Lizenz-Inhaber Stephen Perri wurden nach einem theoretischen Input eigene Trainingsformen für die Praxis ausgearbeitet. Im praktischen Teil begaben sich die Trainer dann selbst in die Rolle der Spieler und haben die unterschiedlichen Formen unter der Anleitung eines Teilnehmers ausgetestet. 

Immer vor dem Hintergrund, ob die Teilprozesse auch wesentlicher Bestandteil der Übungs- oder Spielform sind. Nach dem Testlauf wurde an jeder Trainingsform im gemeinsamen Austausch intensiv gearbeitet und diese weiter verfeinert, um sie dann auch im Trainingsbetrieb einsetzen zu können.

Nach intensiver Arbeit auf dem Platz und vielen Anregungen und Ideen für die kommenden Trainingswochen ließ man den Tag gemeinsam am „Hüttle“ ausklingen.

 

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